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Tante Inge - Regionale und Überregionale Beiträge

Würzige Weihnachten Bericht in der NWZ Dezember 2015

Geschenke sollen etwas Besonderes sein, dem Beschenkten gefallen und möglichst auch verwendbar sein - also nichts, was ewig in der Ecke verstaubt und dann womöglich irgendwann weggeworfen wird, weil es wirklich keiner benötigt . . .

BIRGIT REXER |

 

Geschenke sollen etwas Besonderes sein, dem Beschenkten gefallen und möglichst auch verwendbar sein - also nichts, was ewig in der Ecke verstaubt und dann womöglich irgendwann weggeworfen wird, weil es wirklich keiner benötigt . . .

Wie wäre es dann zu Weihnachten mit einer regionalen Köstlichkeit aus Tante Inges Senfmanufaktur? Seit 2010 stellt Inge Hinderer in ihrem Ein-Frau-Betrieb in Holzhausen selbst Gelee, Sirup, Senf, Salz, Soßen, Öl und Pesto her. Begonnen hat ihre Leidenschaft für selbstgemachte Spezialitäten mit dem Hägenmark, das ihre Auendorfer Oma gekocht hat. Auch das leckere Gelee des Quittenbaums in ihrem Garten, das sie 2006 selbst eingekocht hat, bestärkte sie in dem Gedanken, irgendwann ihren Traum irgendwann zu verwirklichen. Den Anstoß gab dann aber ein Einschnitt in ihrem Leben, als ihr Göppinger Arbeitgeber die Abteilung schloss und ins Ausland verlagerte, in der sie bis dahin gearbeitet hatte.

LEIDENSCHAFT FÜR SELBSTGEMACHTES

In dieser Situation beschloss Inge Hinderer, ihr Glück selbst in die Hand zu nehmen und sich mit einer Spezialitätenmanufaktur selbstständig zu machen. Seitdem wird in ihrer Küche Senf gemahlen, Pesto, Gelee. Soßen und Sirup gekocht. Alles aus der Region und aus besten Zutaten. Diese stammen teilweise aus dem Kräutergarten vor dem Haus oder von der eigenen Streuobstwiese auf der Voralb, aus dem heimischen Wald oder von Biobauern aus Hohenlohe, wo ihre Senfsaat herkommt. "Alles rein biologisch" betont die Senfköchin. Zu haben ist der Senf in ganz unterschiedlichen Geschmacksrichtungen - vom würzigen Bärlauch-Senf über den fruchtigen Zwetschgen-Senf bis hin zu einem feurigen Vertreter seiner Gattung - dem Chili-Senf. "Sämtliche Produkte werden von mir ohne Konservierungsstoffe und nach traditionellen Verfahren hergestellt", betont Inge Hinderer, die in der Landwirtschaft groß geworden ist. "Beim Senf darf man keine halben Sache machen", erklärt sie. Gefragt ist Geduld und Fingerspitzengefühl, damit aus den Senfkörnern ein leckerer Senf wird.

KRÄUTER AUS DEM EIGENEN GARTEN

Speziell zu Weihnachten hat sich Inge Hinderer ganz besondere Produkte ausgedacht, die den Geschmack von Weihnachten auf den Tisch zaubern. Dazu gehört ein flüssiges Glühgewürz, mit dem warme Getränke verfeinert werden können. "Außerdem gibt es einen Bratapfelsirup und Apfel-Ingwer- und Hollunder-Punsch, bei denen die Zutaten von der eigenen Streuobstwiese stammen", erzählt Inge Hinderer. "Das sind richtig leckere Sachen, die es immer nur im Winter gibt", fügt sie hinzu. Wer den Punsch oder andere leckere Spezialitäten aus Inge Hinderers Küche kosten möchte, kann das am 4. Advent beim Adventsmarkt in Esslingen machen. Hier ist sie mit einem eigenen Stand vertreten, verkauft ihre Produkte und schenkt den Weihnachtspunsch aus. Wer möchte, kann die Produkte aus Holzhausen auch direkt in Tante Inges Hofladen kaufen oder online auf der Homepage bestellen und sich zuschicken lassen.age finden Interessierte auch noch eine Auswahl an Tante-Inges-Rezepten, für alle, die schon immer mal Alb-Leisa, Kräuter-Tomaten-Sauce, Kräuter-Ratzfatz-Soße oder Rote-Beete-Salat mit den Produkten aus Inge Hinderers Manufaktur kochen wollten.

Artikel vom Februar 2014 aus dem Servus Magazin

Tante Inge, die Zwiebel und der Senf

 

Östlich von Stuttgart, am Ende des Filstals, betreibt Inge Hinderer eine kleine Spezialitäten-Manufaktur mit naturbelassenen Zutaten aus der Region. ... weiterlesen

Artikel vom 22.06.2013 in der NWZ

Schädlingsbekämpfung rein biologisch

 

"Endlich kann man wieder draußen sein und im Garten schaffen, ohne dabei nass zu werden", freut sich Inge Hinderer und ergänzt: "Durch das lange schlechte Wetter ist heuer alles eh viel zu spät dran". Wie zur Bestätigung geht sie vor ihrem kleinen Kartoffelacker in die Hocke und deutet mit der Handfläche an, wie hoch die Pflanzen im Juni letzten Jahres waren. Und in der Tat, das spärliche Grün lässt noch nicht darauf schließen, dass Monate später genügend Erdäpfel für einen "selbstgeernteten" Kartoffelsalat dran hängen werden. Normalerweise reicht der Ertrag genau für ein Jahr. Doch der lange Winter und anschließende Dauerregen bedeuteten nicht für alle Pflanzen automatisch "Kleinwuchs" ...  weiterlesen

Artikel vom 05.04.2013 in der NWZ

Bärlauch: massenhaft im Wald, lecker auf dem Teller

 

Wenn es in Gärten und Wäldern des Landkreises kräftig nach Knoblauch riecht, hat der Bärlauch Hochsaison. Nicht nur Gastronomen schätzen das Kraut mit der besonderen Note, das es wie Sand am Meer gibt.

 

Der Wald gleicht derzeit einem Selbstbedienungsladen. Große, kräftig-grüne Blätter sprießen aus dem Boden - und man darf reichlich zulangen und den Wildwuchs mit nach Hause nehmen. Der Bärlauch hat Hochsaison und wächst massenhaft an schattigen Stellen zwischen Bäumen, im Park oder im eigenen Garten. Eine Art Luxus-Unkraut, das schmeckt und gesund sein soll ... weiterlesen

Artikel vom 07.01.2012 in der NWZ

Am Anfang war der Quittenbaum

 

Uhingen. Es war vor rund zwei Jahren, als Inge Hinderer arbeitslos wurde, ihr Arbeitgeber in Göppingen eine Abteilung schloss. Sie nutzte die Chance und produziert heute Senf, Gelee und Sirup - ihr Lebenstraum

 

Inge Hinderer ist jetzt 50 Jahre alt. "Es war immer mein Ziel, dass ich bis zu diesem Lebensjahr weiß, was ich beruflich mache und nur noch das tue, worauf ich auch Lust habe." So gesehen war es für die gebürtige Auendorferin fast schon ein Glücksfall, dass ihr damaliger Arbeitgeber vor rund zwei Jahren jene Abteilung schloss und ins Ausland verlagerte, in der Inge Hinderer bis dahin gearbeitet hatte. So machte die umtriebige Frau ihr Hobby zum Beruf - in "Tante Inges Manufaktur" in Holzhausen gibt es selbstgemachten Senf, Sirup, Gelee, Säfte und auch Salz. Ihre Ein-Frau-Firma schreibt bereits jetzt schwarze Zahlen. Und das, obwohl das Arbeitsamt anfangs mehr als skeptisch war.

"Die haben einfach nicht an mich geglaubt", erinnert sich Inge Hinderer. "Mein Denken war einfach anders als das von denen." Sie habe zu Beginn Geräte und Maschinen im Internet ersteigert und ihren ganzen Gewinn, ihre Abfindung und Zuschüsse vom Arbeitsamt sofort wieder in die Produktion gesteckt. "Da hat das Arbeitsamt aber schon einen Gewinn im ersten Jahr erwartet. Sie sagten, sie sähen es ganz klar nicht, dass die Investitionen zu meiner Existenzsicherung beitragen." Fünf Jahre habe sie sich selber für den Aufbau gegeben, dass es nun so schnell schon mit den schwarzen Zahlen geklappt hat, hätte Inge Hinderer selber nicht geglaubt.

Die Ironie an der Geschichte: "Die erste Kundin, die ich hatte, war meine Sachbearbeiterin beim Arbeitsamt - sie hat immer an mich geglaubt." Diese Frau war freilich nicht für die Existenzgründung zuständig - die Zweifler saßen in einer anderen Abteilung. Und werden vermutlich bis heute noch nichts von Inge Hinderers selber gemachtem Chili-Senf, ihrem Blutorangen-Sirup oder schwäbischem Ketchup aus Schlehe, Zwetschge, roter Zwiebel und Rotwein probiert haben.

Schon bei der Oma in Auendorf hat Inge Hinderer als Kind stundenlang bei der Hägenmark-Produktion geholfen, heute nutzt sie das Obst von den elterlichen Streuobstwiesen für ihre Produkte. Sie ist dankbar für ihre Kindheit: "Es war eigentlich ein Glücksfall, wir haben nur zu Essen bekommen, was wir auf unserem Bauernhof hergestellt haben." Sie selbst wohnt mittlerweile in Sulpach und lebt die Tradition weiter, alles begann 2006, als sie erstmals Quittengelee aus den Früchten vom eigenen Baum einkochte. Ihre Produkte sind alle rein biologisch und ohne Konservierungsstoffe, nach traditionellen Verfahren hergestellt. So hat Inge Hinderer ihre Chance ergriffen und ihr Hobby zum Beruf gemacht. Bereut hat sie diesen Schritt noch keinen Tag.